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SUSANN SONNENBERG

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Premieren- und Vorstellungstermine erfahren Sie bei www.theater-hagen.de.

Foto unten: Theaterfotografie Klaus Lefebvre: www.lefebvre.de

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bewegliches Metallpferd Rosinante - Don Quichotte -  Susann Sonnenberg beweglicher Einkaufs-Esel Rucio - Don Quichotte - Susann Sonnenberg Die acht Frauen - Bücherattrappen 041
rostige Fabrikanlagen - Don Quichotte
Wildschütz- 3m Orchideen auf der Seitenbühne
Lippensofa - Jesus hrist Superstar - Susann Sonnenberg Feuerwerk-Pony
Prinzessin auf der Erbse - Buche Großherzogin von Gerolstein- Krokodil-Puppe
Cabaret- Gorillamaske Dreigroschenoper-unechte Elektroinstallationen
Don Carlo- Schiefersteinbruch
Cabaret-Schriftzug
Susannah - Das Schwein
BEATS - Che Guevara
Grobschnitt - Maraboo-Vogelmasken
Rocky Horror Show - Lippensofa
Rocky Horror Show - Ringregal
100 Jahre Theaterhagen 001
Hänsel und Gretel - Hexenhaus Comedian Harmonists - Kofferkulisse Der Barbier von Sevilla - Stierkopf
Der Barbier von Sevilla - Zahnbalkon

farbliche Gestaltungen von meinen Kollegen A. Henkes, O. Pütter und R. Rybka

Im Weiteren:  Making-of von Produktionen bis Jan 2011

Ein Maskenball
eine Oper in drei Akten von Guiseppe Verdi
Premiere im Theaterhagen am 15. Januar 2011

Maskenball- Totenkopf kaschiert Maskenball-Totenkopf Detail Maskenball-Totenkopf
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Foto oben und unten: http://www.foto-kuehle.com/Fotografie/Seiten/Theaterfotografie.html

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Maskenball- Montage der Federn aus Airex Maskenball- Flügel des Totenkopfaltars Styropor geschnitzt
Maskenball- Flügelkartuschen Maskenball- Flügel des Totenkopfaltars kaschiert
Maskenball- Flügel aus Draht und Airex Maskenball- Flügel für Katusche kaschiert

Der Bühnenbildner Jan Bammes gestaltete die dämonische Beschwörungsszene, in der die Wahrsagerin Ulrica den Tod des Herrschers voraussagt, indem er einen überdimensionalen Totenkopfaltar mit Silberflügeln in das Zentrum der Bühne rückt. Der Totenkopf (H: 2 m) und die Flügel (Spannweite 5 m) wurden als Relief auf ein Holz/Stahlgerüst gearbeitet. Sie sind aus Styropor geschnitzt und zur besonderen Stabilität zweifach kaschiert worden. Während die Flügel lediglich eine silberfarbene Patina erhielten, wurde der Totenkopf vollständig mit Paillettenstoff beklebt und zum Schluss farblich schattiert.
Für die Galgenberg-Szene benötigte Jan Bammes die Skulptur eines schwarzen “gefallenen Engels”. Ein Skelettmann erhielt zwei morbide blickdurchlässige Flügel. Dafür wurden einzeln aus Airex geschnitzte Federn auf ein filigranes Metallgerüst genäht, geklebt und später vollständig kaschiert.
Für die Palastszenen entstanden zwei Torbögen mit Friesen aus Blattornamenten, in deren Mitte jeweils eine ovale Kartusche mit geschnitzten Flügelpaaren plaziert wurde. Sie sind sowohl kaschiert, als auch mit einer Schicht Dispersionskleber bzw. Kautschukgießmasse überzogen. Damit sollten unterschiedliche Methoden zum Schutz von Oberflächen getestet werden.

Ganz herzlich bedanke ich mich bei der lustigen Praktikanten-Riege Lisa, Franziska und Sarah für die unermüdliche Kaschierarbeit.


Im weißen Rössl
Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky
Premiere im Theaterhagen am 27.November 2010

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Foto links: http://www.foto-kuehle.com/Fotografie/Seiten/Theaterfotografie.html

1 - Zeichnungen 3D
7 Bekleben des Stahlgerüstes
6 einzelne Styroporelemente 10 untere & mittlere Etage Maren und Lisa
12 Styropor-Rohling Busen
11 untere Etage grundiert 8 mittlere Etage geschäumt
16 Styropor-Rohling Kopf
14 oberes Segment Busen 22 "Busenbalkon"
9 mittlere Etage geschliffen 21 Farbgrundierung
25 Rückansicht
18 Dachlukenfenster im Auge 26 Mattlack-Lasur
24 Montage Busen

Der Bühnenbildner Thorsten Macht hatte die Idee, das Hotel “Zum weißen Rössl” als überdimensionale Skulptur im lila Dirndl darzustellen. Die sieben Meter hohe Figur, von der Presse später als “Mega-Wirtin” bezeichnet, erhielt neben einer Eingangstür und zwei Holzfenstern einen “Busenbalkon” sowie ein Dachlukenfenster in einem der beiden Augen.
Das fahrbare Stahlgerüst, auf dem die Figur aus Styropor aufgebaut wurde, besteht aus drei halbzylindrischen Etagen, die durch fest eingebaute Leitern miteinander verbunden sind. Jede Etage hat einen Holzfußboden. Zur Veranschaulichung wurden technische Zeichnungen mit einem 3D-Programm angefertigt.
Die beiden unteren Etagen bestehen jeweils aus vier miteinander verschraubten Einzelelementen mit LKW-Transportmaßen. Nur die obere Etage, der Kopf der Skulptur, ist als Ganzes gearbeitet. Auf die Gerüstteile wurden zahlreiche nach verschiedenen Schablonen geschnittene Styroporelemente in Form der Silhouette der Figur aufgeklebt. Sie wurden sauber miteinander verschäumt und später geschnitzt, geraspelt und fein geschliffen bis der Körper eine ebenmäßige Oberfläche erhielt. Anschließend wurde sie vollflächig mit Nesselstoffbahnen kaschiert. Es folgten aufwändige Spachtel- und Schleifarbeiten bevor die Figur farblich gestaltet werden konnte.
Besondere Aufmerksamkeit benötigte das saubere Trennen der einzelnen Bauelemente durch glatte Schnitte. Ebenso wichtig war das Ausarbeiten stabiler, strapazierfähiger Tür- und Fensteröffnungen und das sorgfältige Gestalten des begehbaren “Busenbalkons” und der abnehmbaren oberen Hälfte. Mit Glasfaser und Kunstharz wurde hier eine stoßfeste Oberfläche hergestellt. Auch die “Augenluke” erhielt ein präzise eingebautes Schließscharnier, mit dem sie schnell und zuverlässig bedient werden kann.
Besonderer Dank gilt meiner Praktikantin Lisa Seuster und Maren Grunwald für ihre exzellente Kaschierarbeit.


Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Premiere im TheaterHagen am 29. Mai 2010

090 Hirsch als Rohling 094 Hirsch als Rohling 170 Hirsch hängend  schräg seitlich
153 Hirschkopf laminiert m. Geweih
164 Hirsch hängend von vorne
166 Hirsch Kopf Der Freischütz-8
Hirsch hängend seitlich

Foto links: http://www.foto-kuehle.com/Fotografie/Seiten/Theaterfotografie.html

Der Hirsch sollte wie frisch erlegtes Wild als erschlaffter Tierkörper gearbeitet werden. Brustkorb und Hals bestehen deshalb aus mit Nesselstoff ummanteltem Schaum- bzw. Wattierstoff. Am Bauch ist eine taschenförmige Öffnung eingearbeitet, um die ebenfalls aus Stoffgewebe genähten, mit Sand gefüllten und in Latex getauchten Innereien wie Herz, Leber und Darm aufzunehmen. Die Beine und der Kopf sind aus Styropor bzw. aus zähelastischem Kautschuk gefertigt. Das echte Geweih wurde an den Schädel laminiert. Der Hirsch, vollständig mit kurzhaarigem Kunstfell bezogen und verklebt, wurde abschließend farblich gestaltet.

Ich bedanke mich herzlich bei meiner Kollegin, der Bühnenmalerin Jeanette Raue für die tolle Zusammenarbeit.